Eine Patenschaft macht Kinder glücklich

Armut gibt es überall, am meisten leiden Kinder darunter. Sie sind die Schwächsten und können am wenigsten gegen ihre triste Situation ankämpfen. Besonders in der Dritten Welt und in Schwellenländern gibt es Millionen von Kindern denen das Nötigste für ein normales Leben fehlt. Man kann diesen Kindern helfen mit Spenden oder, wie es immer öfter geschieht, indem man eine Patenschaft für eines oder mehrere dieser Kinder übernimmt.

 

Es gibt mittlerweile eine Reihe von Organisationen, über die man Pate eines Kindes werden kann. Plan, World Vision, Kindernothilfe, SOS Kinderdorf oder die Caritas gehören zu diesen Organisationen. Als Pate zahlt man in der Regel einen monatlichen Betrag von etwa 30 Euro und bekommt ein Patenkind zugeteilt. Selbstverständlich kann man vorher bestimmte Wünsche äußern, etwa über Geschlecht und Alter des Kindes oder über das Land, aus dem das Kind stammen soll. Mit dem Geld des Paten wird meist nicht nur das Kind unterstützt, sondern die ganze Gemeinschaft in der es lebt. Oft ist es ein Projekt das dort läuft und über dessen Fortschritt der Pate regelmäßig informiert wird. Außerdem ist es ihm möglich, mit dem Patenkind in Briefkontakt zu treten. Immer wieder kommt es vor, dass Paten ihre Kinder besuchen.

Menschen die Geld spenden haben oft Zweifel, ob ihr Geld wirklich bei den Bedürftigen ankommt. Bei einer Patenschaft wissen die Spender, wo ihr Geld eingesetzt wird, sie können die Fortschritte der jeweiligen Projekte genau mitverfolgen. In der Regel werden sie einmal im Jahr darüber informiert. Der Aufwand, der hierzu betrieben werden muss, ist zwar etwas größer als bei Projekten, die mit herkömmlichen Spendengelder finanziert werden, dafür ist weniger Werbeaufwand nötig. Die Geldeinkünfte sind berechenbarer, was für die Planung sehr hilfreich ist. Die Paten sind zufrieden, weil sie einen Bezug zu den Kindern haben denen sie helfen und die Kinder sind glücklich, weil sie wieder eine Zukunftsperspektive haben.

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